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Demo vom Marienplatz zur Stadthalle

Sonderstadtratssitzung zur Umfahrung

Nachdem Herr Fritsch bei der letzten Präsentation des Staatlichen Bauamts polemisch auf die Autos vor der Stadthalle hingewiesen hatte, kamen wir diesmal „demonstrativ“ zu Fuß – mit Pauken und Trompeten! Rund 500 Bürger setzten sich mit Trommeln und Pfeifen in einem langen Demonstrationszug gegen eine Umfahrungs-Autobahn im Osten oder Westen ein. Wir forderten unsere Stadträte auf, die Naherholungsgebiete für Weilheim zu erhalten. Jan Spiegler versicherte uns die volle Unterstützung durch Fridays-for-Future Weilheim, Dr. Bernhard Greiner erläuterte die Auswirkungen einer Umfahrung auf unsere Gesundheit.
Das Staatliche Bauamt stellte an diesem Abend dem Stadtrat die Ergebnisse seiner „Kosten-Nutzen-Rechnung“ vor. Merkwürdigerweise gelingt es dabei problemlos, eher abstrakte Werte wie „Reisezeitnutzen“, „Verkehrssicherheit“ und „induzierter Verkehr“ in Euro und Cent umzurechnen, während Naturzerstörung, Flächenverbrauch und Klimaschutz für das Staatliche Bauamt nicht „monetarisierbar“ seien und deshalb nicht berücksichtigt werden. Trotzdem mussten die Rechnungen offenbar so lange nachgebessert werden, dass sie den Stadträten erst am Vortag zugeschickt werden konnten.
Für die Ostumfahrungen präsentierte das STBA dann Kosten-Nutzen-Faktoren, die trotz höherer Baukosten deutlich über dem im Bundesverkehrswegeplan angenommenen Wert liegen. Für die Westvarianten ebenfalls Werte über eins. Den maximal langen und teuren bergmännischen Tunnel, bewerteten die Planer hingegen mit 0,92 und bezeichneten ihn als „unwirtschaftlich“, ohne eine „wirtschaftliche“ Tunnelplanung als Alternative vorzulegen.
Herr Fritsch referierte auch über die Gebote der „Wirtschaftlichkeit“ und „Sparsamkeit“ im Umgang mit öffentlichen Geldern, weswegen der Tunnel „nicht realistisch“ sei. Wir finden: Dann sollte man auch den Radwegebau und den Ausbau der Schiene in diese Rechnung mit einbeziehen! Ein milliardenteurer Ausbau der B2 zu einer Umfahrungs-Autobahn ist definitiv nicht „sparsam“.
Trotzdem wollen Stadtrat und Staatliches Bauamt eine unverbindliche Bürgerbefragung durch das (in Weilheim durch die Befragung zur Erweiterung der Fußgängerzone unvergessene) Büro „Cima“ durchführen lassen. Eine Befragung, bei der die Tunnelvariante im Vorfeld als „unwirtschaftlich“ ausgeschlossen wird, ist eine Farce. Wenn quasi nur noch Trassen zur Auswahl stehen, die in unmittelbarer Nähe von Wohnbebauung und Schulen verlaufen, die Naherholungsgebiete der Stadt zerschneiden, wichtige landwirtschaftliche Nutzflächen vernichten und die Entwicklung der Stadt in Zukunft behindern, regiert das St. Floriansprinzip und die Stadt wird gespalten.
Die meisten Stadträte haben inzwischen erkannt, welchen Stellenwert das Thema bei den Bürgern hat, diskutierten teilweise sehr engagiert mit dem Staatlichen Bauamt und hinterfragten dessen Argumentation. Manche arbeiten aber offenbar weiter zielstrebig auf eine Umfahrung hin, ob im Osten oder Westen scheint sich eher nach der Fraktionszugehörigkeit als nach „Zahlen & Fakten“ zu richten. Die Zuschauer in der bis ins Foyer gefüllten Stadthalle zeigten deutlich, dass sie mit dem Entscheidungsprozess des Staatlichen Bauamts nicht zufrieden sind. Es gab teils frenetischen Beifall für Wortmeldungen, Polemik wurde mit auch Buh-Rufen quittiert.
Bitte informieren Sie sich gut, sprechen Sie mit unseren Stadträten!!!
Wir fordern ein Konzept zur Reduzierung des Autoverkehrs statt dessen Verlagerung, eine realisierbare Tunnellösung unter der Stadt in der Variantenauswahl und lehnen den Bau einer „Umfahrungs-Autobahn“ Starnberg-Garmisch im Osten wie im Westen ab.

Oberland-Initiative für Ökologie & Verkehr

Wir treffen die Landräte von Bad Tölz-Wolfratshausen und Weilheim-Schongau

Die Oberland-Initiative für Ökologie & Verkehr ist ein Zusammenschluss von zehn Bürgerinitiativen,  Verbänden und Vereinen aus dem Oberland, wir sind (als Gründungsmitglieder) auch dabei.  Am 25. Juli haben sich unsere Vertreter mit der Landrätin Andrea Jochner-Weiß (Weilheim-Schongau) und dem Landrat und Planungsverbandsvorsitzenden der Region 17, Josef Niedermaier (Bad Tölz-Wolfratshausen), zu einem intensiven Meinungsaustausch zum Thema Verkehr im Oberland getroffen. Mit den Landräten waren  wir uns in vielen Punkten einig, etwa in der Notwendigkeit von  ganzheitlichen Verkehrskonzepten für das Oberland  sowie einer deutlich stärkeren Einbindung des Freistaats. Die  Oberland-Initiative wird zum Verkehrsgipfel mit Herrn Verkehrsminister  Dr. Reichhart einladen.

Die  Oberland-Initiative begrüßt in dem Gespräch ausdrücklich die von den  Landräten forcierten Projekte z.B. in Punkto 30 Minuten Takt der  Bayerischen Oberlandbahn,  den Alpen-Bus oder das Prüfen weiterer Verkehrsverbünde im Rahmen des  ÖPNV Ausbaus. Diese Maßnahmen können allerdings nur der Anfang für viel  weitergehende Aktivitäten sein, um den Themen „Zunahme des  Individualverkehrs“, „fortschreitender Flächenfraß“ und  „verstärkter Zuzug in das Oberland“ zu begegnen. Ziel ist nach Vorstellung der  Oberland-Initiative ein Verkehrskonzept für das gesamte  Oberland, da Umwelt und Verkehr nicht vor Landkreisgrenzen  halt machen! Dabei müssen wir weg von der starken Überbetonung des Autoverkehrs, hin zu  einer gleichmäßigen und gerechten Berücksichtigung aller Verkehrsträger  (inkl. Schiene und Rad). Die Oberland-Initiative  betonte in diesem Zusammenhang auch noch einmal, dass Ortsumfahrungen  generell keine zukunftsorientierten Lösungen darstellen und der Verkehr  in den allermeisten Fällen nur verlagert wird. Das Geld hierfür sollte  besser in den Ausbau des ÖPNV, Fahrrad-Verbundnetze  und eMobilitätskonzepte investiert werden.

Bei vielen Themen  herrschte zwischen den Teilnehmern des Treffens große Einigkeit, was  u.a. auch den Punkt der Finanzierbarkeit zukünftiger Projekte anbelangt.  Die im Doppelhaushalt 2019/  2020 festgelegten EUR 95 Mio. für die Bayerischen Landkreise zur  Förderung des ÖPNV bedeuten defacto eine Unterstützung von EUR 3,65 pro  Einwohnerin/ Einwohner Bayerns im Jahr! Das ist viel zu wenig um eine zukunfts- und  ökologieverträglichen Verkehrsinfrastruktur aufzubauen. Hier bedarf  es eines Umdenkens des Freistaats.
Aus  diesem Grund möchte die Oberland-Initiative den Bayerischen  Verkehrsminister, Herrn Dr. Reichhart, im Herbst zu einem gemeinsamen  Verkehrsgespräch mit den Landräten  der Kreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen sowie Weilheim-Schongau  einladen. Die Landräte haben (bei Zustandekommen des Treffens) ihre Teilnahme zugesagt.

Foto  (von links nach rechts): Lars Hülsmann (Oberland-Initiative), Josef  Niedermaier (LR Bad Tölz-Wolfratshausen), Fred Langer  (Oberland-Initiative),  Andrea Jochner-Weiß (LR Weilheim-Schongau), Dr. Giselher Propach  (Oberland-Initiative)

Bund Naturschutz Landesvorstand zu Besuch in Weilheim

Ortstermin an der Umfahrungstrasse

Der Bau von Umfahrungen, verbunden mit Naturzerstörung und enormem Flächenfraß ist angesichts des Klimawandels und des Artensterbens keine Option. Das war der Tenor beim Besuch des Bund Naturschutz Landesvorstands am 31. Juli 2019 an einer möglichen Trasse der geplanten Weilheimer Umfahrung. Bei dem Treffen, an dem auch aktive Naturschützer aus dem Landkreis, Vertreter der Presse und wir von der BI Heimat 2030 anwesend waren, waren sich alle einig: Statt in Umgehungsstraßen und Autoverkehr sollte besser in umweltfreundliche Mobilität investiert werden.
Die Mitglieder des BN-Landesvorstandes zeigten sich nicht nur bestens informiert über unsere lokale Situation, sie sicherten uns auch ihre volle Unterstützung zu. Danke!
https://www.merkur.de/lokales/weilheim/bund-naturschutz-mobilitaetswende-statt-umfahrung-weilheim-12893585.html

Sondersitzung des Stadtrats

Was nutzt die Bewertung der „Schutzgüter“, also der Einfluss auf Mensch und Umwelt, wenn das Staatliche Bauamt keine echte Alternative zu einer flächenfressenden Umfahrung prüfen will? Ein Deckelbauweisen-Tunnel unter der B2 wurde am 09.04. zum zweiten Mal aus der Variantenauswahl genommen ohne je gleichberechtigt untersucht worden zu sein. (Keine Verkehrsanalyse, keine Kostenanalyse, etc.)

  • Die Begründungen für die Ablehnung sind nach Auskunft des ideengebenden Ingenieurteams sachlich falsch (falsche Straßenbreite, falscher Bohrpfahldurchmesser, zuviele, völlig überdimensionierte Rampen).   
  • Die Machbarkeit der Kurztunnel-Variante wurde dem Ingenieurteam von drei Bohr- und Tunnelbaufachfirmen bestätigt.    
  • Bei den Rampen wurde eine Länge über 150 m und ein Gefälle von 8 % angegeben, das ergibt eine Tiefe von über 12 m, die am Tunneleingang sicher nicht nötig ist. Die Zuschauer wurden damit   durch die Androhung einer „vierspurigen Schnellstraße“ regelrecht erschreckt. Unter anderem ist die Rampenkonstruktion zur Anbindung der Waisenhausstraße an den Tunnel (Foto) unnötig und mit der Zielsetzung die Waisenhaustraße zu entlasten sogar kontraproduktiv.     
  • Beim Deckelbauweisen-Tunnel unter der B2 ist die Länge und die Lage der Tunnelabschnitte, sowie die Zahl der Ein- und Ausfahrmöglichkeiten variabel. Auch bei den anderen Varianten hat das STBA Tunnellängen und Anbindungen noch nicht festgelegt. Daten aus einer Verkehrs- und Kostenanalyse sind Grundlage für diese Planungen.     
  • Im Gegenzug wurde der bergmännische Tunnel denkbar lang, umweltfreundlich und teuer geplant. Es ist kaum glaubwürdig, dass das STBA die gesamte Stadt und das Naherholungsgebiet Richtung Dietlhofer See bergmännisch untertunneln würde. Es ist zu befürchten, dass das Bundesverkehrsministerium dieser Variante aus Kostengründen letztlich nicht zustimmt. (Der geplante Tunnel in Starnberg ist deutlich kürzer und billiger.)
  • Ziel des Staatlichen Bauamtes ist, die Achse der B2 zu „ertüchtigen“, durch mehrspurigen Ausbau und Umfahrung von Ortschaften. Es geht nicht um Verkehrsentlastung, sondern um die Schaffung einer zweiten „Autobahn“ Starnberg-Garmisch. Aufgrund des hohen Anteils an Ziel-, Quell- und Binnenverkehr ist die zu erwartende Entlastung in Weilheims Zentrum gering.     
  • Öffentliche Stadtratssitzungen sind keine Bürgerbeteiligung! Auch informierte Bürger dürfen keine Fragen und Anmerkungen vorbringen, Stadträte haben keine Möglichkeit, sich vorzubereiten. Eine öffentliche Diskussion findet nicht statt.

Die anwesenden Bürger taten, da sie sich nicht anders äußern durften, immer wieder durch Applaus kund, wie wichtig ihnen ihre Natur und ihre Naherholungsgebiete sind. Alle Stadträte, die sich für einen Tunnel aussprachen, ernteten dafür lauten Beifall. Es ist deshalb erforderlich, dass das STBA einen Tunnel in Deckelbauweise unter der B2 in die Variantenauswahl aufnimmt. Nur so kann vermieden werden, dass sich letztlich eine Variante durchsetzt, die die meisten Bürger nicht wollen. Nur ein Tunnel wird dem Interesse Weilheims an Naherholungsgebieten, regionaler Landwirtschaft und Möglichkeiten für künftige Stadtentwicklung gerecht. Ein Kurztunnel bietet zudem auch bessere Verkehrsentlastung. Auch in Starnberg und Murnau werden relativ kurze Tunnel unter der Stadt (teilweise in Deckelbauweise) geplant, warum nicht auch in Weilheim? Jetzt werden die Weichen gestellt, es geht darum, wir wir in Zukunft leben wollen.
Siehe auch:
https://www.merkur.de/lokales/weilheim/weilheim-ort29677/idee-fuer-kurztunnel-unter-b2-in-weilheim-kommt-von-ingenieur-gerd-berchtold-11837598.html
Präsentation Kurztunnel, Dr. Gerd Berchtold
https://www.merkur.de/lokales/weilheim/weilheim-ort29677/streit-in-weilheim-wer-hat-richtigen-zahlen-zur-verkehrsentlastung-12113841.html

Stadtratssitzung

Etwa 800 Besucher sind in die Stadthalle gekommen, um etwas über die Ergebnisse der Variantenuntersuchung zu hören. Glücklicherweise wurde, auf unser Betreiben hin, die anfangs im Rathaus geplante Sitzung in die Stadthalle verlegt. Diese war bis auf den letzten Stuhl belegt, einige fanden nur noch Stehplätze.
Das Interesse der Zuschauer ist berechtigt. Der Leiter des Staatlichen Bauamts, Uwe Fritsch, betonte sehr deutlich, dass die Entscheidung für eine Variante bei der Stadt liegt. Wenn hier kein Kompromiss gefunden werde, könne ein solches Projekt auch im Sande verlaufen.
Viele neue Ergebnisse wurden nicht präsentiert. Aus dem Verkehrsgutachten von 2017 wurde nur der Anteil des Durchgangsverkehrs an den Ortsschildern erwähnt. Die Zusammensetzung des Verkehrs sieht im Zentrum, wo der innerstädtische Verkehr hinzu kommt und die Menschen belastet, jedoch ganz anders aus. Auch die, laut Verkehrsgutachten geringe, zu erwartende Entlastung wurde nicht erwähnt. Es lohnt sich, das Gutachten kritisch zu lesen:

 https://www.stbawm.bayern.de/mam/strassenbau/projekte/B17S.ABBA0009.00/2018_01_29_verkehrsuntersuchung_entlastung_weilheim.pdf

Außerdem wurden die Optionen vorgestellt, die überhaupt noch weiter untersucht werden sollen: Zwei Ost-, zwei Westvarianten und ein Tunnel.
Bei dem Tunnel, der noch in der Untersuchung ist, handelt es sich um einen bergmännischen Tunnel in direkter Linie unter der Stadt, die vermutlich teuerste Lösung. Kosten wurden in der bisherigen Untersuchung aber noch gar nicht erfasst, die Vertreter des Staatlichen Bauamts wollten auf diesen Punkt auch gar nicht eingehen. Mit der schnellen Fixierung auf eine einzige Tunnelvariante wurden hier möglicherweise bereits Weichen gestellt und Chancen vergeben, bevor Stadtrat und Bürger überhaupt in eine Entscheidung eingebunden werden.
Weggefallen sind auch die „ortsnahen Westvarianten“, weil sich in der monatelangen Untersuchung herausgestellt hat, dass sie durch ein Wohnhaus verlaufen. Die verbleibenden 4 Umfahrungsvarianten in Ost und West verlaufen aber auch in unmittelbarer Nähe von Wohnbebauung und Schulen, über Sportplätze, durch Kleingärten und FFH-Gebiete, unmittelbar am Wasserschutzgebiet vorbei und durch Hochwasserschutzbereiche. Alle Umfahrungsvarianten sind länger als die bestehende B2, mit hohem Flächenverbrauch verbunden, gefährden die Existenz landwirtschaftlicher Betriebe und zerstören und zerschneiden die Naherholungsgebiete der Stadt.

https://www.merkur.de/lokales/weilheim/weilheim-ort29677/weilheim-umfahrung-im-stadtrat-thema-750-besucher-in-stadthalle-10555463.html
https://www.merkur.de/lokales/weilheim/weilheim-ort29677/sondersitzung-stadtrat-weilheim-zur-umfahrung-10556528.html
https://www.kreisbote.de/lokales/weilheim-schongau/umfahrung-weilheim-stadtrat-sondersitzung-10555433.html

Erfolgreich beim Stadtradeln 2018

Das Fahrrad ist in der Stadt nicht nur schneller als das Auto, es ist auch leise und emissionsfrei und braucht weniger Platz. Jeder, der seine Besorgungen mit dem Rad erledigt, entlastet die Stadt vom Autoverkehr. 37 % der Autofahrten in Weilheim finden innerhalb der Stadt statt – dreimal soviel wie durch Weilheim hindurch. Deshalb haben wir auch in diesem Jahr wieder ein Stadtradelteam aufgestellt.

Unser Team hat mit 167 aktiven Radlern (+ 52 Radler aus Marnbach / Deutenhausen, die eine Sammelmeldung eingeschickt haben) und 36.882 geradelten Kilometern auch in diesem Jahr wieder zwei Goldmedaillen für das größte Team und die meisten Radlkilometer gewonnen. Dieses Ergebnis zeigt, wie sehr vielen Weilheimern eine lebenswerte Stadt mit grünem Umland am Herzen liegt! Wir radeln dafür auch beinahe einmal um den Erdball…

Einer von uns ist tatsächlich bis zum Nordkap und zurück geradelt: Gregor Stegmann kam mit den ersten 1.632 km seiner Tour in die Wertung und hat damit die meisten Kilometer in unserem Team erradelt. Er nutzte die Preisverleihung, um BfW Stadtrat Tillman Wahlefeld auf seinem weitgereisten T-Shirt die klare Botschaft zu präsentieren: „Nicht im Osten, nicht im Westen, durch den Tunnel ist’s am besten!“ …und am allerbesten ist es natürlich mit dem Rad.

Briefübergabe an Ministerpräsident Söder

Am Sonntag, 13. Mai, übergaben wir einen Brief an Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Am Rande des politischen Abends der CSU auf dem Weilheimer Volksfest, ergab sich dabei auch die Gelegenheit zu einem kurzen Gespräch. Söder zeigte sich interessiert und versprach, sich unsere Sache anzusehen.

In seiner Rede hatte der Ministerpräsident betont, es sei die einzigartige Schönheit der Natur, was Bayern ausmacht. Dies nahmen Beate Modl und Nina Sohnius zum Anlass, Söder direkt auf die Bedrohung der ortsnahen Weilheimer Natur durch den möglichen Bau einer Umfahrung anzusprechen. Sie übergaben unseren Brief, ergänzt durch die Zeitungsberichterstattung der letzten Wochen. In diesem bitten wir, den Ministerpräsidenten baldmöglichst besuchen zu dürfen, um unser Anliegen ausführlicher zu schildern.