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Infoveranstaltung in Wielenbach

Zu einer großen Infoveranstaltung über den geplanten B2-Ausbau hatte die Wielenbacher Bürgerinitiative „B2 Ausbau Oberland“ am 10. Mai 2022 interessierte Bürger:innen ins Feuerwehrhaus geladen. Dort bekamen auch wir Gelegenheit, die Weilheimer Situation zu schildern und unsere Gruppe vorzustellen.

Stefan Schwaller konnte in seinem Redebeitrag eindrücklich belegen: Bei dem drohenden massiven Ausbau der B2 in Wielenbach und der geplanten Umfahrung Weilheims handelt es sich nicht um Einzelprojekte. Vielmehr ist der autobahnähnliche Ausbau der B2 auf ganzer Länge geplant. Es droht eine deutliche Zunahme des Fernverkehrs, im Endeffekt ein „Brenner 2.0“. Dies wird weder die Unfallzahl und Schwere reduzieren, noch die Weilheimer Innenstadt merklich entlasten, wie Vergleiche mit ähnlichen Ausbaustrecken und das Verkehrsgutachten (Kurzak, 2017) zeigen.

Martin Adler von der Wielenbacher BI stellte angesichts der aushängenden Detailpläne voller Kreisel, Schleifen, Zubringer und Parallelspuren die eindringliche Frage: „Wollen wir das?“ Stephan Grahl stellte in Aussicht, dass man in Zukunft ein Navi brauchen könnte, wenn man von Wielenbach in den Ortsteil Wilzhofen fahren will.

In dieser Petition kann man sich GEGEN den massiven Ausbau der B2 bei Wielenbach aussprechen:

https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-den-flaechenfrass-beim-strassenbau-fuer-verkehrssicherheit-und-nachhaltige-mobilitaet

„Brenner 2.0“-Schriftzug attackiert

Zwischen dem 4. und 7. April wurde unser Banner am Dietlhofer-See-Weg mutwillig zerstört. Mit einem Messer wurde gezielt die Überschrift „Brenner 2.0“ herausgeschnitten.

Mit dem plakativen Slogan „Brenner 2.0“ möchten wir darüber informieren, dass mit dem geplanten Ausbau der B2 eine mehrspurige Schnellstraße von den Autobahnen im Norden und Westen Münchens in Richtung Alpen geschaffen würde. Die Weilheimer Umfahrung wäre, nach dem Ausbau bei Wielenbach, ein weiterer Abschnitt dieses Vorhabens. Ein solcher Autobahn-Bypass würde zusätzlichen überregionalen Verkehr nach Weilheim verlagern.

Solche Sachbeschädigungen gehen gar nicht! Wir setzen uns seit Jahren dafür ein, die Bürger über die Planungen und die drohenden Auswirkungen dieses Ausbaus zu informieren, obwohl dies eigentlich Aufgabe der Stadt und des Staatlichen Bauamts wäre. Statt mit sachlichen Argumenten wird immer wieder feige mit mutwilliger Sachbeschädigung auf unsere Informationen reagiert. So wurden unsere Banner in der Vergangenheit wiederholt beschädigt, zerstört oder gestohlen. Es wurden bereits mehrere Taten von uns angezeigt.

Wir bitten deshalb Zeugen, die vielleicht etwas beobachtet haben, sich zu melden, damit die Täter zu Schadenersatz herangezogen werden können. Da wir privat und ehrenamtlich arbeiten, suchen wir außerdem Sponsoren, um weitere Banner zu finanzieren.

Tricksereien und Gemauschel

Unser Stadtrat hat in der letzten Sitzung mit einer hauchdünnen Mehrheit aus CSU, BfW und AfD eine Vorentscheidung für die künftige Stadtentwicklung getroffen, die die Weichen für eine mögliche Umfahrung neu und endgültig stellen könnte. Es wurden „Entwicklungsflächen“ (Bauland) im Regionalplan festgelegt. Dass dies nicht in völliger Heimlichkeit passiert ist, ist nur der Intervention der Grünen zu verdanken.

https://www.merkur.de/lokales/weilheim/weilheim-ort29677/potenzielle-bauflaechen-stadtrand-so-koennte-sich-weilheim-weiter-entwickeln-regionalplan-stadtrat-91464719.html

Fragen wirft dabei vor allem die große, gelb markierte, „Gemeinbedarfsfläche“ im Nordwesten, in der „Eichtweide“ auf.

Was könnte hier entstehen? Bitte erinnert Euch: Angelika Flock, CSU-Bürgermeisterkandidatin, hat bei der Podiumsdiskussion am 28.01.2020 bereits eine Klinik in der Eichtweide angekündigt: „Für Flock wäre das Gebiet Eichtweide für einen Hochschulstandort oder für einen Trabanten der Universitätsklinik geeignet. Voraussetzung dafür sei eine gute Anbindung.“ https://www.kreisbote.de/lokales/weilheim-schongau/weilheim-zweite-podiumsdiskussion-buergermeisterkandidaten-13511056.html

Ein solches Großklinikum wird inzwischen von Landrätin, Andrea Jochner-Weiß (CSU), geplant und in einem Gutachten als „alternativlos“ hingestellt. Das Klinikum ist ein Projekt des Landkreises, im Kreistag hat die CSU, die Partei von Flock und Jochner-Weiß, (im Gegensatz zum Weilheimer Stadtrat) die Mehrheit.

Man kann am Sinn eines Großklinik-Neubaus im Außenbereich aus vielen Gründen zweifeln. Aber warum sollte man diese Klinik ausgerechnet im hintersten Winkel eines Wohngebiets planen? Wenn man die Klinik nicht an einer Straße baut, müsste man schließlich eine Straße an der Klinik bauen.

Richtig: Das wäre die Westumfahrung, jahrzehntelanger Wunschtraum der Weilheimer CSU.

Die versprochene „Entlastung“ haben wir als Mythos entlarvt. Der Ausbau der B2 als „Brenner 2.0“ ist ein klimapolitischer Irrsinn. Und nun könnte uns das Projekt (für Unsummen aus dem Steuertopf) als Krankenhauszufahrtsstraße aufgenötigt werden!

Nebenbei fällt noch auf, dass am Skaterplatz zwei vorgesehene Baugebiete auf allen untersuchten Ostvarianten liegen. Könnte dadurch jegliche Ostumfahrung blockiert werden? Oder zeigt das, dass die Oberfläche im Falle eines „Osttunnels“ nicht renaturiert, sondern sofort mit Gewerbe überbaut würde?

Petitionen:

Diese Petition setzt sich für den Erhalt des Schongauer Krankenhauses und damit gegen einen Klinkneubau auf der grünen Wiese ein:

https://www.openpetition.de/petition/online/haende-weg-von-der-stationaeren-und-notfallversorgung-unserer-krankenhaeuser-in-schongau-und-weilhei

Eine weitere Petition richtet sich gegen den Ausbau der B2 bei Wielenbach, der Teil des geplanten autobahnähnlichen Ausbaus bis Garmisch ist (Brenner 2.0). Eine Umfahrung Weilheim wäre der nächste Abschnitt dieses Ausbaus:

https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-den-flaechenfrass-beim-strassenbau-fuer-verkehrssicherheit-und-nachhaltige-mobilitaet

Herr Dobrindt irrt sich

Beim diesjährigen Neujahrsempfang der CSU Weilheim hat der frühere Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt den Großteil seiner Redezeit der geplanten Umfahrung Weilheim, die er hartnäckig „Entlastungsstraße“ nennt, gewidmet. Für uns war das ein Anlass, ihm in einem Schreiben Folgendes zu erklären:

  • Eine Umfahrung kann die Weilheimer Innenstadt (laut Gutachten des Staatl. Bauamts) nicht wirksam vom Verkehr entlasten.
  • Eine solche Straße mindert die Lebensqualität und schränkt Weilheims Entwicklungsmöglichkeiten ein.
  • Dieses Projekt steht in diametralem Gegensatz zu den im Landesentwicklungsprogramm (LEP) definierten Zielen der Bayerischen Staatsregierung. Das LEP strebt „die Erhaltung und Schaffung gleichwertiger Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen Landesteilen“ an.

Für eine sinnvolle Entscheidungsfindung ist es unabdingbar, die Fakten vorab zu klären, die Bevölkerung korrekt und umfassend zu informieren und keine falschen Erwartungen zu wecken.

Unseren offenen Brief können Sie hier nachlesen:

Bitte informieren Sie sich gründlich über die geplante Umfahrung und sprechen Sie mit Nachbarn, Freunden und den verantwortlichen Politikern!

Korrekte Informationen gefordert

der Weilheimer Stadtrat hat entschieden, die bereits einmal (aufgrund fehlerhafter Informationen) abgebrochene Bürgerbefragung zu wiederholen. Seither ist es still geworden, die Beratungen dazu finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Infokampagne? Bürgerversammlung? Fehlanzeige! Stattdessen wird einfach weiter der längst widerlegte Mythos der „Entlastung“ beschworen. Eine sinnvolle Entscheidung kann aber nur informationsbasiert gelingen und dabei sehen wir unsere gewählten Vertreter in der Pflicht.

Wir haben deshalb, gemeinsam mit den beiden anderen Weilheimer Bürgerinitiativen gegen die Umfahrung, unserem Weilheimer Bürgermeister und den Stadträtinnen und Stadträten einen offenen Brief geschrieben. Wir zeigen darin Fehler und Versäumnisse bei der Information der Bürger auf und belegen sie.

Bitte lesen Sie diesen Brief genau, informieren Sie sich auf den verlinkten Quellen, geben Sie das Schreiben weiter und fordern Sie von unseren gewählten Politikerinnen und Politikern korrekte, umfassende und neutrale Information der Bürger ein.

Der Lärm bleibt

Wie stark kann Weilheim durch den Bau einer Umfahrung denn überhaupt vom Verkehrslärm entlastet werden? Welche Alternativen gibt es? Und können wir auf Ruhe hoffen, wenn immer mehr Autos durch Weilheim fahren?

Wir haben verschiedene Szenarien berechnet. Und zwar für die Hauptverkehrsstraßen, wo es am lautesten und wo der Anteil des Durchgangsverkehrs am höchsten ist. Folgende Varianten haben wir untersucht:

  • 2017: Der Ist-Zustand zum Zeitpunkt der Verkehrszählung
  • 2035: Die Prognose der Verkehrsentwicklung laut Gutachten
  • 2035 Ost: Prognose mit Ostumfahrung
  • 2035 West: Prognose mit Westumfahrung
  • 2035 Tempo 30: Verkehrslärm ohne Baumaßnahme aber mit Tempolimit

Bei allen Beispielen kann ein Tempolimit auf 30 km/h genauso effektiv oder sogar noch effektiver als eine Umfahrung den Lärm reduzieren. Und das quasi kostenlos, ohne aufwendige Planungs- und Bauphasen, ohne Naturzerstörung und ohne Anwohner an anderer Stelle mit neuem Lärm zu belasten.

Aber auch mit einem Tempolimit wird es auf den Durchgangsstraßen nicht so leise wie in einem ruhigen Wohngebiet:

Vergleich Durchgangsstraße / Wohngebiet bei Tempo 30

Fazit:

An keiner Haupt-Durchgangsstraße kann durch den Bau einer Umfahrung, egal welcher, auf eine Lärmentlastung gehofft werden, die effektiver ist als ein Tempolimit auf 30 km/h. Allerdings kann weder durch eine Umfahrung noch durch ein Tempolimit ein Lärmniveau wie in einer ruhigen Wohnstraße erreicht werden. Um den Lärm weiter zu reduzieren, muss die Verkehrsbelastung gesenkt werden, das heißt, es müssen Möglichkeiten und Anreize geschaffen werden, auf Fahrrad, Bus und Bahn oder die eigenen Füße umzusteigen.

Der Bau einer Umfahrung ist ein Eingriff, der nicht rückgängig gemacht werden kann. Es droht nicht nur eine immense Naturzerstörung und der Verlust wichtiger Naherholungsgebiete, eine Umfahrung wird auch zusätzlichen Verkehr in unsere Region ziehen und an anderer Stelle Anwohner mit Lärm belasten. All diesen nicht monetären Kosten steht ein vernachlässigbarer Nutzen gegenüber, das sollte uns klar sein!

Tempo 30:

Ein Tempolimit auf 30 km/h in Städten kann nicht nur den Lärm reduzieren, sondern auch die Verkehrssicherheit erhöhen und den Verkehrsfluss verbessern. Ist das wirklich undenkbar? Nein, denn viele Städte machen es bereits vor, auch auf Durchgangs- und Bundesstraßen:

B31-Freiburg: Ganztags Tempo 30 | baden.fm

Städte in Europa – VCS Verkehrs-Club der Schweiz (verkehrsclub.ch)

Tempo 30 – Mehr Sicherheit durch Tempo 30 innerorts (vcd.org)

Tempo 30 in Städten (innerorts) | autozeitung.de

Neue Banner

Wir haben neue Banner aufgestellt. Einige unserer Banner waren immer wieder mutwillig stark beschädigt worden und mussten ersetzt werden. Auch gibt es inzwischen neue Varianten (Ost-Tunnel), verworfene Varianten (alle innerstädtischen Tunnel) und allgemein neue Erkenntnisse: Beispielsweise kann, laut Verkehrsgutachten, Weilheim durch eine Umfahrung nicht wirkungsvoll vom Verkehr entlastet werden.

Außerdem stehen inzwischen drei Infotafeln in Weilheims Naherholungsgebieten, die wir gemeinsam mit der „Schutzgemeinschaft Gögerl und Weilheimer Osten“ und mit der Bürgerinitiative Marnbach / Deutenhausen mit aktuellen Informationen bestücken.

Ab sofort sind unsere neuen Banner auch im Format 1 x 3 m erhältlich, zum Selbstkostenpreis für den eigenen Balkon oder Gartenzaun. Zeigen Sie Flagge!

Stadtratssitzung, 28. Juli 2021

Ost-Tunnel, Bürgerbefragung und neue Westvariante

Kurz vor der Sommerpause kam die Umfahrung noch einmal auf die Tagesordnung:

Besonders ausführlich wurde die neue Variante „Ost-Tunnel“ behandelt. Ist diese wirklich so umweltfreundlich? Tatsächlich lässt sich aus dem Flächenverbrauch von 6,8 ha (im Vergleich zu 13,4 ha der ortsnahen Ostvariante) schließen, dass die Hälfte des Bauwerks oberirdisch gebaut werden soll. Herr Lenker vom Staatlichen Bauamt wies außerdem darauf hin, „Wo die Tunnelportale zu liegen kommen, entscheidet sich im Planfeststellungsverfahren“, also erst nach der Trassenentscheidung. Der Tunnel könnte also noch kürzer ausfallen.

Alle 300 Meter braucht so ein Tunnel einen Rettungsschacht. Dieser könnte an der Oberfläche zwar als Stadl getarnt werden, muss aber von der Feuerwehr schnell angefahren werden können. Dafür sei ein Radweg oder eine Erschließungsstraße im Trassenverlauf „ideal“. Es ist zu befürchten, dass entlang der Trasse neue Bau und Gewerbegebiete erschlossen werden, statt die Naherholungsgebiete wieder herzustellen.

Die Bauzeit würde, laut Lenker, 1-2 Jahre betragen, was kaum realistisch erscheint: Die Umfahrung Hohenpeißenberg hatte eine Bauzeit von 8 Jahren und allein die Berufsschule wird seit 3 Jahren gebaut, der Radweg neben der Baustelle ist bereits ebenso lang gesperrt.

Weitere Nachteile sind:

  • Betriebskosten von 1,88 Mio € / Jahr
  • Die Abluft, die konzentriert durch die Tunnelportale ins Freie geblasen wird

Generell wird keine der Umfahrungsvarianten Weilheims Verkehrsprobleme lösen oder die Anwohner vom Straßenlärm entlasten können. Der massive Ausbau der B2 würde dagegen die Vormachtstellung des Autos, mit allen Nachteilen, auf Jahrzehnte festbetonieren.

Wir wissen längst, dass der unverminderte (und im Verkehrssektor sogar steigende) CO2-Ausstoß den Klimawandel immer weiter anheizt. Das Risiko für Katastrophen wie Dürre, Überschwemmungen und Orkane ist bereits um das Vierfache erhöht. Katastrophen, wie die verheerenden Überschwemmungen und Starkregenfälle der zurückliegenden Tage, an deren Opfer zu Beginn der Sitzung mit einer Schweigeminute erinnert wurde.

Das Staatliche Bauamt hinterfragt laut Lenker aber den „Sinn oder Unsinn der Planungen“ nicht, würde aber „nicht gegen den Willen der Stadt bauen“. Auch kann der Bundestag den Bundesverkehrswegeplan ändern. Die Stadträte haben jedenfalls einstimmig für die Wiederholung der Bürgerbefragung gestimmt. Es bleibt zu hoffen, dass sie diesmal für eine inhaltlich richtige und ausgewogene Information der Bürger im Vorfeld sorgen.

Infoflyer

Neuer Flyer mit Infos zur gedeckelten Ostumfahrung

Präsentation des Flyers beim Ortstermin auf der Trasse der ortsnahen Ostumfahrung

Das Foto zeigt Vertreter unserer Bürgerinitiativen gegen eine Umfahrung beim Ortstermin. An dieser ohnehin engen Stelle zwischen Baumarkt und Wohnbebauung soll auf der Trasse der ortsnahen Ostumfahrung ein Autohaus entstehen. Dadurch ist sogar die Realisierbarkeit dieser Variante unklar.

Der mögliche Bau einer Umfahrung würde unsere Stadt für immer verändern. Für eine sinnvolle Entscheidung ist es wichtig, die Fakten zu kennen und alle Argumente zu bedenken.

Vor allem ist die im Gutachten des Staatlichen Bauamts prognostizierte Entlastung der Stadt kaum merklich: 0,29 % weniger Autos pro Tag als 2017. Dagegen würde ein Tunnel im Osten gravierendere Auswirkungen während der Bauphase bedeuten, als ein B2-Tunnel oder gar ein bergmännischer Tunnel. Es müssten Gebäude abgerissen, Bäume gefällt, Sportanlagen aufgegeben und Grundeigentümer enteignet werden.

Die oberirdischen Anbindungen befinden sich in unmittelbarer Nähe von Wohnbebauung und Schulen. Aufgrund des Autohaus-Neubaus auf der Trasse ist auch die Machbarkeit auch etwas unklar.

Mit den Umfahrungen Weilheim und Murnau würde eine neue Nord-Süd-Achse geschaffen, ein Bypass zur A95, der viel überregionalen Verkehr nach Weilheim verlagern könnte. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels und des Artensterbens ist der geplante massive Ausbau von Fernstraßen ohnehin fragwürdig. Immer mehr Umweltorganisationen und ein Bündnis von Bürgerinitiativen fordern deshalb ein Moratorium des gesamten Bundesverkehrswegeplans und eine Überprüfung nach Klimaschutzgesichtspunkten.

Der Flyer wird in den nächsten Tagen im Weilheimer Stadtgebiet verteilt. Außerdem kann er hier als PDF heruntergeladen werden: